Waschmittel für Arbeitskleidung: So waschen Sie Gerüche, Schmutz und Fett heraus
Arbeitskleidung braucht oft mehr als ein schnelles Auffrischen. Darauf sammeln sich Schweiß, Staub, Schmutz, Speise- oder Maschinenfett und manchmal Gerüche, die nach einem normalen Waschgang zurückkehren. Deshalb sollte ein Waschmittel für Arbeitskleidung mit der richtigen Vorbereitung kombiniert werden: Fleckenvorbehandlung, passendes Programm und eine nicht überladene Trommel.
Erkennen Sie zuerst das Problem
Arbeitskleidung ist nicht gleich Arbeitskleidung. Bürohemden haben nach einem langen Tag vor allem ein Problem – Schweiß- und Deorückstände. Küchen- oder Lagerkleidung kann Fett, Staub oder Schmutz aufweisen. Arbeitshosen aus der Werkstatt oder dem Garten können Öl, Teer oder Erde abbekommen haben. Jedes Problem erfordert eine etwas andere Vorbereitung.
Bei Öl oder Teer nutzen Sie einen eigenen Ratgeber: Fleckenentfernung nach Fleckenart oder den speziellen Artikel über Öl-, Teer- und Asphaltflecken auf Kleidung.
Warum braucht Arbeitskleidung oft eine Vorbehandlung?
Hat sich ein Fleck oder Geruch bereits festgesetzt, braucht das Waschmittel Zeit zum Einwirken. Statt die doppelte Menge in die Trommel zu geben, tragen Sie besser einen Teil des Mittels direkt auf die Problemstelle auf und lassen es vor dem Waschen einwirken, soweit der Stoff es zulässt.
Bei Schweißgeruch hilft Ihnen der Artikel Waschmittel gegen Schweißgeruch.
So waschen Sie Arbeitskleidung in der Praxis
- Schütteln Sie Schmutz und Staub aus, bevor Sie die Kleidung in die Waschmaschine geben.
- Behandeln Sie Fettflecken vor dem Waschen vor.
- Waschen Sie stark verschmutzte Arbeitskleidung nicht zusammen mit Alltagskleidung.
- Wählen Sie bei starkem Geruch oder starker Verschmutzung ein längeres Programm.
- Überladen Sie die Trommel nicht – Arbeitsstoffe sind oft schwerer.
Welches Waschmittel ist das richtige?
Für Arbeitskleidung ist ein Flüssigwaschmittel praktisch, da es sich vor dem Waschen auch direkt auf einen Fleck auftragen lässt. Bei dunklen oder farbigen Stoffen sollten Sie aggressive Bleichmittel meiden, sofern das Pflegeetikett sie nicht ausdrücklich erlaubt.
Bleiben weiße Spuren oder Waschmittelrückstände auf der Kleidung, ist die Dosierung womöglich zu hoch. Dann hilft Ihnen der Artikel Waschmittelrückstände auf Kleidung.
Weitere Ecozyme-Ratgeber
- Waschmittel gegen Schweißgeruch
- So entfernen Sie eingetrocknete Flecken
- Waschmittel richtig dosieren
- Waschmittelrückstände auf Kleidung
Bei Arbeitskleidung kommt es nicht einfach auf mehr Waschmittel an, sondern auf die richtige Vorbereitung und das passende Waschmittel.




