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Waschmittel für Handtücher und Bettwäsche: So werden Sie unangenehme Gerüche los

7 Min. Lesezeit
Waschmittel für Handtücher und Bettwäsche: So werden Sie unangenehme Gerüche los

Handtücher und Bettwäsche sollen sauber und frisch riechen. Doch manchmal werden sie gewaschen, getrocknet und in den Schrank gelegt – und nach ein paar Tagen riechen sie wieder feucht, muffig oder abgestanden. In diesem Fall liegt das Problem oft nicht nur an der Waschmaschine. Sehr wichtig ist auch, welches Waschmittel für Handtücher und Bettwäsche Sie verwenden, wie viel davon und wie die Textilien getrocknet werden.

Handtücher und Bettwäsche nehmen viel Feuchtigkeit, Hautfett, Schweiß und Produktrückstände auf und brauchen daher eine etwas andere Pflege als gewöhnliche T-Shirts. Im Folgenden erfahren Sie, warum der Geruch entsteht, welche Temperatur sinnvoll ist, wie Sie bereits muffige Handtücher wieder „auffrischen“ und was Sie in Ihrer Waschroutine ändern sollten.

Warum riechen Handtücher unangenehm?

Meist entsteht der Geruch nicht nach einer einzigen schlechten Wäsche, sondern nach und nach. Im Gewebe sammeln sich Hautfett, Seifenreste, zu viel Waschmittel und ein Weichspülerfilm. Bleibt ein Handtuch nach dem Benutzen lange feucht, setzt sich der Geruch noch schneller fest.

Ein typisches Anzeichen: Trocken riecht das Handtuch normal, doch sobald es nach dem Duschen feucht wird, riecht es säuerlich oder muffig. Das bedeutet, dass Schmutz und Rückstände in den Fasern geblieben sind, die durch die Feuchtigkeit wieder „aktiv“ werden.

Typische Ursachen:

  • Handtücher kommen noch nass in den Wäschekorb;
  • es wird zu viel Waschmittel oder Weichspüler verwendet;
  • die Waschmaschine ist überladen und die Textilien werden nicht richtig ausgespült;
  • es wird nur in sehr kurzen Programmen gewaschen;
  • Bettwäsche oder Handtücher werden in den Schrank gelegt, bevor sie ganz trocken sind.

Welches Waschmittel eignet sich für Handtücher und Bettwäsche?

Bei Handtüchern und Bettwäsche ist es wichtig, dass das Waschmittel Rückstände von Schweiß, Hautfett und alltäglicher Feuchtigkeit gründlich entfernt. Ein intensiver Duft allein löst das Problem nicht, denn er überdeckt nur die Ursache. Das Gewebe muss wirklich sauber gewaschen und nicht nur beduftet werden.

Flüssigwaschmittel ist eine praktische Wahl, denn es verteilt sich schnell im Wasser, lässt sich leicht dosieren und eignet sich für verschiedene Waschprogramme. Enzymwaschmittel helfen zusätzlich, eiweiß- und fetthaltige Verschmutzungen aufzuspalten, die meist hinter dem muffigen Geruch stecken. Wenn Textilien einen hartnäckigen Geruch haben, sollten Sie nicht nur auf das Waschmittel, sondern auch auf das Trocknen besonders achten.

Ecozyme-Tipp: Für Handtücher, Bettwäsche und Kleidung im Alltag wählen Sie das Ecozyme Waschmittel. Eine universelle Wahl für zu Hause, wenn Sie ein Produkt für unterschiedliche Textilien möchten. Es wirkt ab 30 °C, und 1 l reicht für bis zu 33 Waschgänge.

Welche Temperatur und wie oft?

Schauen Sie immer zuerst auf das Pflegeetikett. Wenn es das erlaubt, können Sie sich an diesen Empfehlungen orientieren:

TextilienTemperaturWie oft waschen
Badetücher aus Baumwolle40–60 °CAlle 3–4 Benutzungen
Küchenhandtücher und Geschirrtücher60 °CAlle 1–3 Tage
Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen40–60 °CAlle 1–2 Wochen
Kopfkissenbezüge40–60 °CJede Woche
Mikrofaser und synthetische Textilien30–40 °CJe nach Nutzung

Mehr zur Pflege von Bettwäsche lesen Sie im Artikel Bettwäsche waschen: Welche Temperatur und wie oft?

So waschen Sie Handtücher, damit kein Geruch zurückbleibt

1. Legen Sie nasse Handtücher nicht in einen geschlossenen Wäschekorb

Kommt ein Handtuch nach dem Duschen direkt in den Wäschekorb und bleibt dort zusammengeknüllt liegen, entsteht sehr schnell ein unangenehmer Geruch. Lassen Sie es vor dem Waschen trocknen oder waschen Sie es so bald wie möglich.

2. Verwenden Sie nicht zu viel Weichspüler

Weichspüler sorgt für ein angenehmes Gefühl, doch zu viel davon ist für Handtücher nicht gut. Er kann die Saugfähigkeit verringern und einen Film hinterlassen, der Gerüche festhält. Wenn Ihre Handtücher unangenehm riechen, verzichten Sie für einige Waschgänge auf Weichspüler.

3. Dosieren Sie das Waschmittel nach der Wäschemenge

Handtücher saugen viel Wasser auf, deshalb sollte die Maschine nicht bis zum Maximum beladen werden. Eine überladene Trommel und zu viel Waschmittel sind eine schlechte Kombination: Das Mittel bleibt im Gewebe, und das Handtuch beginnt nach wenigen Benutzungen wieder zu riechen. Füllen Sie die Trommel in der Praxis zu etwa zwei Dritteln mit Handtüchern.

4. Waschen Sie Handtücher getrennt von Kleidung

Handtücher wäscht man besser separat: Sie vertragen oft eine höhere Temperatur, und Reißverschlüsse oder Knöpfe können Schlaufen herausziehen. Ein zusätzlicher Spülgang hilft, Waschmittelreste aus dem dicken Frottee auszuspülen.

5. Trocknen Sie alles vollständig

Handtücher und Bettwäsche müssen vollständig trocken sein, bevor sie in den Schrank kommen. Schon ein wenig Restfeuchte im gefalteten Stoff kann einen unangenehmen Geruch verursachen. Wenn Sie in der Wohnung trocknen, sorgen Sie für gute Belüftung.

So frischen Sie bereits muffige Handtücher auf

Kehrt der Geruch jedes Mal zurück, wenn die Handtücher feucht werden, reicht eine normale Wäsche nicht aus. Machen Sie einen „Auffrischungsgang“:

  1. Füllen Sie die Trommel nur zur Hälfte mit Handtüchern.
  2. Wählen Sie die höchste laut Etikett erlaubte Temperatur, meist 60 °C, und ein vollständiges Programm statt eines Kurzprogramms.
  3. Geben Sie die übliche Menge Waschmittel hinzu und verzichten Sie auf Weichspüler.
  4. Schalten Sie die Option „Extra spülen“ ein.
  5. Wenn Sie möchten, geben Sie in einem separaten Spülgang etwa 100 ml Haushaltsessig in das Weichspülerfach. Mischen Sie ihn nicht mit bleichmittelhaltigen Produkten.
  6. Nehmen Sie die Handtücher sofort aus der Maschine und trocknen Sie sie an einem gut belüfteten Ort.

Hat der Geruch nach dem ersten Durchgang nachgelassen, ist aber nicht ganz verschwunden, wiederholen Sie den Vorgang. Sehen Sie kleine dunkle Pünktchen auf dem Stoff, kann es sich bereits um Schimmel handeln, der eine eigene Behandlung braucht.

So waschen Sie Bettwäsche

Bettwäsche nimmt Schweiß, Hautfett, Cremereste und Staub auf und sollte daher regelmäßig gewaschen werden. Wählen Sie die Temperatur nach dem Etikett und dosieren Sie das Waschmittel genau. Riecht die Bettwäsche unangenehm, verwenden Sie nicht einfach mehr stark duftendes Mittel – wählen Sie lieber ein vollständigeres Programm, mehr Platz in der Trommel und eine gute Trocknung.

  • Drehen Sie Bettbezüge auf links und schließen Sie Knöpfe oder Reißverschlüsse, damit sich keine andere Wäsche darin sammelt.
  • Eine Garnitur für ein Doppelbett wäscht man oft am besten allein, ohne weitere Wäsche.
  • Nehmen Sie die Bettwäsche nach dem Waschen sofort heraus und schütteln Sie sie aus – so trocknet sie schneller und gleichmäßiger.
  • Bewahren Sie sie in einem trockenen, belüfteten Schrank auf, nicht in einem luftdichten Beutel.

Wann kann die Waschmaschine das Problem sein?

Riechen nicht nur die Handtücher, sondern die gesamte Wäsche, sollten Sie die Waschmaschine reinigen. Prüfen Sie die Gummidichtung an der Tür, die Waschmittelschublade und das Flusensieb. Rückstände von Waschmittel und Weichspüler können sich in der Maschine selbst ansammeln und auf die Textilien übergehen. Die einzelnen Schritte finden Sie in unserem Ratgeber zur Reinigung der Waschmaschine. Lassen Sie Tür und Schublade nach jeder Wäsche einen Spalt offen, damit die Maschine austrocknen kann.

Häufige Fehler

  • Der Geruch wird mit mehr Weichspüler oder einem Duftmittel überdeckt.
  • Handtücher werden nur im Kurzprogramm bei 30–40 °C gewaschen.
  • Gewaschene Wäsche bleibt mehrere Stunden in der Trommel liegen.
  • Bettwäsche wird gefaltet, solange sie noch kühl und leicht feucht ist.

Häufige Fragen

Warum riechen Handtücher nur, wenn sie feucht sind?

Das ist ein Zeichen dafür, dass Fett, Produktrückstände oder Schmutz in den Fasern geblieben sind. Solange der Stoff trocken ist, fällt der Geruch kaum auf, doch mit Feuchtigkeit wird er wieder stärker. Hier helfen ein „Auffrischungsgang“ und künftig eine geringere Dosierung.

Darf man Handtücher mit Weichspüler waschen?

Ja, aber sparsam und nicht bei jeder Wäsche. Zu viel Weichspüler verringert die Saugfähigkeit und kann Gerüche festhalten.

Muss Bettwäsche bei 60 °C gewaschen werden?

Nicht jedes Mal. Für die regelmäßige Wäsche reichen oft 40 °C; 60 °C lohnen sich gelegentlich oder wenn die Bettwäsche riecht – sofern das Etikett es erlaubt.

Entfernt Essig den Geruch?

Essig im Spülgang kann helfen, Produktrückstände zu lösen, ersetzt aber keine gründliche Wäsche und gute Trocknung. Verwenden Sie ihn gelegentlich, nicht bei jeder Wäsche.

Fazit

Ein gutes Waschmittel für Handtücher und Bettwäsche sollte Rückstände von Schweiß, Feuchtigkeit und Hautfett entfernen, doch das Produkt allein reicht nicht aus. Den größten Einfluss haben die richtige Dosierung, eine nicht überladene Maschine, die passende Temperatur, weniger Weichspüler und vollständiges Trocknen.

Wenn Sie eine universelle Lösung für Heimtextilien suchen, sehen Sie sich das Ecozyme Waschmittel an.

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